Generative Verfahren

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Tim Biermann

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Tim Biermann

Stellvertr. Leiter Lehrstuhl für Lasertechnik

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Das Verfahren

Beim Laserstrahl-Auftragschweißen wird ein pulverförmiger Zusatzwerkstoff mit Laserstrahlung aufgeschmolzen und schmelzmetallurgisch mit dem Grundwerkstoff verbunden. Das Verfahren ist gekennzeichnet durch:

  • hochpräzises, automatisiertes Auftragen von Schichten mit Dicken von 0,1 Millimeter bis zu einigen Zentimetern
  • metallurgische Verbindung der Schicht mit dem Grundwerkstoff
  • keine Entstehung von Einbrandkerben
  • kleine Wärmeeinflusszone im Grundwerkstoff
  • große Auswahl an artgleichen und -ungleichen Zusatzwerkstoffen
  • Bearbeitung von nahezu allen metallischen Legierungen
 

Anwendungen

Durch Variation der Prozessführung und der Zusatzwerkstoffe kann die Randzone eines Bauteils legiert oder mit Hartstoffen, z. B. Karbiden, verstärkt werden. Typische Flächenraten betragen mehrere Quadratzentimeter pro Minute für eine Schichtdicke von ca. 1 Millimeter. Die Anwendungsbereiche umfassen z. B. den Maschinen-, Werkzeug-, Triebwerks- und Motorenbau mit Anwendungen wie Verschleiß- und Korrosionsschutz, Instandsetzung verschlissener oder fehlbearbeiteter Werkstücke, formgebendes Auftragschweißen und Herstellung von 3D-Bauteilen.